Internationale Expert*innen diskutieren Governance von Marine Carbon Dioxide Removal
Wie kann Marine Carbon Dioxide Removal (mCDR) künftig international geregelt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Workshops „Exploratory Talks on Marine Carbon Dioxide Removal Governance under the London Protocol“, der am 4. November 2024 stattfand. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Umweltbundesamt, der University of Waterloo und dem Social Sciences and Humanities Hub organisiert.
Nationale und internationale Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis tauschten sich über die politischen, gesellschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Dimensionen von mCDR aus. Diskutiert wurden unter anderem mögliche Entwicklungsszenarien für die nächsten 10 bis 20 Jahre, bestehende regulatorische Herausforderungen – etwa Lücken im London Protocol – sowie verschiedene Finanzierungsmodelle, die von staatlicher Förderung bis hin zu philanthropischen Ansätzen reichen.
Ein zentrales Ergebnis der Diskussionen: Die Governance von mCDR erfordert weiteren vertieften Austausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Weitere Workshops sollen deshalb Raum für eine intensivere Analyse der regulatorischen Fragen bieten. Gleichzeitig wurde betont, dass zukünftige Veranstaltungen noch stärker international ausgerichtet sein sollten – insbesondere durch die Einbindung von Expert:innen aus dem Globalen Süden.

