Ocean Science Meeting: Eine Bühne für den CDRmare-Nachwuchs
Mit vielen Eindrücken und neuem Wissen ist ein Team von CDRmare-Forschenden vom Ocean Science Meeting 2026 im schottischen Glasgow zurückgekehrt.
„Ich war wirklich erstaunt, wie viele Vorträge sich mit dem Thema mariner CO2-Entnahme befasst haben. Die hohe Zahl unterstreicht die Wichtigkeit der Forschung zu dem Thema. Das Ocean Science Meeting war daher eine großartige Möglichkeit, sich in dieser größer werdenden Community zu vernetzen und auszutauschen“, sagte CDRmare-Experte Dr. Michael Sswat am letzten Tag der Konferenz.
Für einige der CDRmare-Nachwuchswissenschaftler*innen war es der erste oder zweite Auftritt auf großer Bühne. „Es war wie erwartet aufregend. Bei der angebotenen Themenvielfalt hat man ständig das Gefühl, Wichtiges zu verpassen“, erzählt Doktorandin Juliane Tammen.
Nachdem sie ihren eigenen Vortrag gehalten und mit Zuhörern diskutiert hatte, besuchte die junge Wissenschaftlerin insbesondere Veranstaltungen zur Karriereplanung und Seminare zur Wissenschaftskommunikation. Ein weiteres Highlight waren für sie die Abendessen für Nachwuchsforschende. „Diese boten ideale Voraussetzungen, um Kolleg*innen aus anderen Projekten oder Teilbereichen der Meeresforschung kennenzulernen und sich zu vernetzen“, so Juliane Tammen.
Ihre Kollegin Dr. Sandy Avrutin fasste ihre Eindrücke wie folgt zusammen: „Als jemand, der seit Beginn seines Bachelorstudiums schon zu vielen Themen gearbeitet hat, mag ich immer große Konferenzen, bei denen viele verschiedene Fachrichtungen an einem Ort vertreten sind. Die Ocean Sciences haben mich nicht enttäuscht, denn es gab eine riesige Auswahl an fachspezifischen und interdisziplinären Vorträgen sowie Workshops und Town Hall-Meetings für alle, die sich für Wissenschaftskommunikation, Karriereberatung oder andere Themen jenseits der spannenden neuen Forschungsergebnisse interessieren. Ich fand es auch super, dass es ruhige Orte zum Entspannen gab und dass Inklusion und Vielfalt so wichtig waren.“






Eindrücke vom Ocean Science Meeting 2026. Fotos: Michael Sswat